Sonntag, 6. November 2011

Rezension: Erwacht


Titel: Erwacht
Autor: Jessica Shirvington
Verlag: cbt
Genre: Jugendbuch, Fantasy
Sprache: Deutsch
Seiten: 480
Bewertung: 4 von 5 Sternen

Klappentext: An Violet Edens 17. Geburtstag gerät ihre Welt aus den Fugen. Sie erhält einen Brief ihrer verstorbenen Mutter und erfährt: Sie ist eine Grigori, ein Wächter-Engel – genau wie der unglaublich attraktive, nur leider so unnahbare Lincoln, für den sie schwärmt. Mit siebzehn erwachen ihre Fähigkeiten und rufen gefährliche Gegner auf den Plan. Nun muss sie sich entscheiden, ob sie ihre Gabe annimmt in einer Welt, in der Engel des Lichts und Engel der Finsternis einen schrecklichen Kampf führen ...

Inhalt: Violet wird gerade 17, als ihr offenbart wird, dass sie eine Grigori ist. Da ihre Mutter bei Violets Geburt gestorben ist, hatte ein Engel die Möglichkeit von Violet Besitz zu ergreifen. Nun hat Violet die Wahlmöglichkeit, ob sie ihre Bestimmung annimmt und die Prüfung absolviert, die ihre Engelskräfte freisetzt, oder ob sie ihre Engelsnatur schlummern lässt. Doch das ist nicht das einzige Problem...Violet muss auch erfahren, dass auch ihr bester Freund und heimlicher Schwarm, Lincoln, ein Grigori ist. Er hat sie die ganze Zeit angelogen. Außerdem ist er Violets Grigori-Partner und zwei Partner können niemals zusammen sein. Doch Violet bleibt nicht lange allein. Sie begegnet dem attraktiven Phoenix, der sie in seinen Bann schlägt. Aber auch Phoenix ist nicht das, was er zuerst zu sein scheint. Er ist ein Verbannter. Ein Engel, der auf  der Erde wandelt und damit das Feindbild Nr. 1 der Grigori. Doch er wirkt überhaupt nicht böse und scheint anders, als die anderen Verbannten zu sein. Steckt noch mehr dahinter? Nun steht Violet nicht nur vor der Entscheidung, ob sie eine Grigori sein möchte, sondern auch noch zwischen zwei Männern.

Meine Meinung: Das Buch gefällt mir gut. Ich hatte etwas Angst, dass es zu religiös sein könnte, aber das ist zum Glück nicht der Fall. Da es sich um den ersten Teil einer Reihe handelt, ist verständlich, dass in diesem Band erst mal viel erklärt wird. Das hat mich hier aber auch nicht gestört, da das Thema sehr interessant war. Um die Zusammenhänge zu verstehen, braucht man die ganzen Erklärungen.
Violet und Phoenix finde ich sehr toll. Die beiden haben eine gute Chemie und es knistert so richtig zwischen den beiden. Da man die ganze Zeit nur darauf wartet, dass es nochmals eine Wendung gibt, hat die Beziehung zwischen ihnen von Anfang an etwas tragisches. Die beiden sind es aber, die für mich das Buch ausmachen und echte Emotionen rüberbringen. Lincoln ist mir einfach nicht so sympathisch. Das ist es auch, was mich etwas gestört hat: Die Beziehung zwischen Violet und Lincoln. Zuerst wirkt er nett, aber mir geht es ganz wie Violet...Sein Verrat hat mich erschüttert. Und ich bin leider nicht so bereit, ihm zu vergeben, wie es vielleicht Violet ist.
Trotz der teilweise brutalen Szenen, gibt es auch immer wieder Momente zum Schmunzeln. So wird die Story wieder etwas aufgelockert, was mir gut gefällt.
Der Großteil des Buches handelt von Violets Abwägen, was sie denn nun tun soll. Doch gegen Ende des Buches trifft sie ihre Entscheidung und was dann folgt, ist echt interessant. Für den zweiten Teil gibt es einige offene Fragen, auf deren Klärung ich echt schon gespannt bin.

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