Sonntag, 31. Juli 2011

Rezension: Angel Eyes - Zwischen Himmel und Hölle


Titel: Angel Eyes - Zwischen Himmel und Hölle
Autor: Lisa Desrochers
Verlag: Rowohlt Polaris
Genre: Fantasy
Sprache: Deutsch
Seiten: 382
Bewertung: 3 Sterne von 5

Klappentext: Zwischen Himmel und Hölle liegt nur ein Herzschlag. Als Frannie zum ersten Mal Luc begegnet, fehlen ihr die Worte. Dabei ist sie sonst nicht auf den Mund gefallen. Doch der Neue sieht einfach unverschämt gut aus: ein echter Drauf­gänger mit dunkler Aura – genau ihr Typ. Was Frannie nicht weiß: Luc ist ein Dämon mit besonderer Mission. Er soll ihre Seele für die Hölle sichern. Denn Frannie hat eine wertvolle Gabe, von der sie selbst nichts ahnt. Doch auch die himmlischen Mächte schicken einen Kandidaten ins Rennen: Gabe, einen attraktiven jungen Engel. Und ehe sie sich´s versieht, steht Frannie nicht nur zwischen zwei Männern, sondern auch im Zentrum eines uralten Kampfes ...

Inhalt: Als Frannie ihren neuen Mitschüler Luc kennenlernt, ist sie gleich hin und weg von ihm. Doch so wirklich auf ihn einlassen, kann sie sich nicht, da Luc etwas Dunkles an sich hat. Einerseits zieht es Frannie an, andererseits macht es ihr Angst. Und als auch noch ein zweiter neuer Schüler, Gabe, auftaucht, wird es für Frannie nur noch komplizierter. Denn auch Gabe scheint auf Frannie zu stehen und er gefällt ihr auch sehr gut. Was Frannie nicht weiß, Luc ist ein Dämon und Gabe ein Engel. Sie wurden beide ausgesandt um Frannie für ihre jeweilige Seite zu gewinnen, da Frannie eine besondere Gabe hat, die im Kampf zwischen Himmel und Hölle sehr hilfreich sein kann. Doch auch Luc hat so seine Probleme mit Frannie. Er merkt schnell, dass dies kein normaler Job ist, denn er hat Skrupel Frannie für die Hölle zu markieren. Seltsamerweise bedeutet ihm Frannie etwas und er fühlt sich aufeinmal immer menschlicher...

Meine Meinung: Die Geschichte ist noch ausbaufähig. Die ersten Kapitel haben mir wirklich gut gefallen, aber im mittleren Teil wurde es recht nervig. In einem Kapitel denkt Frannie, dass sie Luc liebt, im nächsten Kapitel liebt sie dann plötzlich Gabe und so geht es immer hin und her. Da dieser Sinneswandel immer so plötzlich kommt, wirkt das alles sehr unrealistisch. Grundsätzlich finde ich die Idee hinter dem Buch aber toll. Endlich mal eine Dämonen-Story! Davon gibt es ja nicht so viele. Lucs Sichtweise war auch schön beschrieben. Seine Hintergrundgeschichte hat mir gut gefallen. Und auch Frannie ist nicht nur nervig. Sie ist an sich ein toller, starker, weiblicher Charakter.
Ich denke, dass der zweite Teil spannender wird. Da am Ende des ersten Teils die Dreiecksbeziehung zwischen Frannie, Luc und Gabe aufgelöst wurde, gehe ich davon aus, dass in der Fortsetzung mehr Platz für eine gute Handlung sein wird.

Vielen Dank an den Rowohlt-Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars!

Donnerstag, 28. Juli 2011

In my Mailbox


Gekauft: C.C. Hunter - Born at Midnight
Rezensionsexemplar: Beth Revis - Godspeed, Die Reise beginnt
Vielen Dank an den Dressler-Verlag!

Mittwoch, 27. Juli 2011

Waiting on Wednesday

Waiting on Wednesday is hosted by Breaking the Spine
Heute freue ich mich schon auf:

Das verbotene Eden. David und Juna
von Thomas Thiemeyer
Erscheinungstermin: 22.8.2011

Männer und Frauen.
Feuer und Wasser.
David und Juna.

Die Menschheit steht kurz vor ihrem Ende. Seit den »dunklen Jahren« leben Männer und Frauen in erbitterter Feindschaft. Die Zivilisation ist untergegangen: Während die Männer in den Ruinen der alten Städte hausen, haben die Frauen in der wilden Natur ein neues Leben angefangen.

Nichts scheint undenkbarer und gefährlicher in dieser Welt als die Liebe zwischen der 17-jährigen Kriegerin Juna und dem jungen Mönch David. Und doch ist sie der letzte Hoffnungsschimmer … (Text und mehr Infos)

Dienstag, 26. Juli 2011

Teaser Tuesday


Teaser Tuesdays is a weekly bookish meme, hosted by MizB of Should Be Reading.




Mein Teaser diese Woche:


Auf Luc ist wirklich Verlass, er hat es doch noch geschafft, mir diesen wundervollen Abend zu verderben.
Lisa Desrochers, Angel Eyes, Seite 178

Samstag, 23. Juli 2011

Rezension: Delirium


The deadliest of all deadly things: it kills you both when you have it and when you don’t.


Titel: Delirium
Autor: Lauren Oliver
Verlag: Harper
Genre: Dystopie
Sprache: Englisch
Seiten: 448
Bewertung: 5 Sterne von 5

Klappentext: They say that the cure for love will make me happy and safe forever. And I’ve always believed them. Until now. Now everything has changed. Now, I’d rather be infected with love for the tiniest sliver of a second than live a hundred years smothered by a lie.

Inhalt: Die U.S.A. in der Zukunft: Die Landesgrenzen wurden geschlossen und es herrscht ein totalitäres System. Das Leben soll kontrolliert ablaufen. Der Feind von Kontrolle ist die Emotion und so wurde Liebe als gefährliche Krankheit (amor deliria nervosa) eingestuft. Der Staat hat eine Heilung für die Krankheit gefunden. Nun werden alle 18jährigen geheilt, so dass sie anschließend ein sorgenfreies und geregeltes Leben führen können. Sie sind zu keinen großen Gefühlen mehr fähig. Diejenigen, die aus diesem System ausbrechen wollen, werden hart bestraft. Lena steht kurz vor ihrer Heilung. Sie freut sich schon darauf, da ihr die Liebe wirklich Angst macht. Von allen Seiten wird ihr gelehrt, wie gefährlich es ist die Kontrolle zu verlieren. Außerdem ist ihre Mutter an der Krankheit gestorben. Sie konnte nicht geheilt werden und hat sich aus lauter liebesbedingtem Wahnsinn das Leben genommen. Als Lena Alex kennenlernt, denkt sie sich erst nicht viel dabei, da er bereits geheilt wurde und sie daher nicht infizieren kann. Doch dann stellt sich heraus, dass Alex eigentlich ein Rebell ist und nie geheilt wurde. Er zeigt Lena eine ganz andere Welt. Lena beginnt nachzudenken und ist plötzlich gar nicht mehr so sicher, ob die Liebe denn tatsächlich eine gefährliche Krankheit ist. Und als sie dann selbst infiziert wird, ist sie bereit für dieses Gefühl zu kämpfen und eher zu sterben als geheilt zu werden.

Meine Meinung: Wow! Ich liebe dieses Buch. Es ist so wunderschön geschrieben. Schon allein die Grundidee hat mich fasziniert: Liebe als Krankheit. Kann man es denn wirklich so sehen? Wenn man die im Buch beschriebenen Symptome liest, dann kann man schon sagen, dass es sich um eine Krankheit handelt. Hat sich nicht jeder schon einmal gewünscht, dass es eine Heilung für die Liebe gäbe? Würde es uns vielleicht wirklich besser gehen, wenn wir diese Achterbahnfahrt nicht mehr mitmachen müssten? Doch was wäre andererseits noch lebenswert am Leben, wenn wir zu keinen Gefühlen mehr fähig wären? Wollen wir wirklich von einem Staat gelenkt werden und keine eigenen Entscheidungen mehr treffen? Ist es besser den leichten Weg zu gehen, als für das einzutreten, was man für richtig hält? Und das ist so toll an diesem Buch: Man wird zum Nachdenken angeregt.
Ich konnte mich gut in Lena hineinversetzen. Zu Beginn fürchtet sie die Liebe und freut sich schon auf ihre Heilung. Das ist verständlich, da sie ja nichts anderes kennt. Sie kommt gar nicht auf die Idee, dass das was ihr von der Gesellschaft präsentiert wird, eine Lüge sein könnte. Umso schöner ist ihre Entwicklung zu einem freidenkenden Menschen. Aus der Furcht wird Neugier und irgendwann wendet sie sich gegen alles, was sie ihr ganzes bisheriges Leben lang für richtig hielt.
Dieses Buch packt einen. Es ist nachdenklich, es ist gefühlvoll, es ist tragisch, es macht Mut und es wurde von jemandem geschrieben, der mit Worten umgehen kann. Es ist eines dieser Bücher, die bei einem bleiben, selbst wenn man sie zu Ende gelesen hat. Eine absolute Kaufempfehlung.

Das Cover finde ich auch wunderschön. Hier könnt ihr die Schutzhülle und das eigentliche Buch sehen:


Und hier noch das Deutsche Cover:

Welches Cover gefällt euch denn besser? Ich finde das Englische schöner. Ich war auch total überrascht, als ich das Buch ohne Schutzhülle gesehen habe.

Freitag, 22. Juli 2011

In my Mailbox


Die Zeitschrift InStyle (Abo)
Lisa Desrochers, Angel Eyes

Herzlichen Dank an den Rowohlt-Verlag für das Rezensionsexemplar!
Und da ich heute mit "Delirium" fertig geworden bin, trifft sich das ja besonders gut...dann kann ich nämlich gleich mit "Angel Eyes" anfangen :)

Dienstag, 19. Juli 2011

Teaser Tuesday


Teaser Tuesdays is a weekly bookish meme, hosted by MizB of Should Be Reading.




Mein Teaser diese Woche:

He’s speaking in the voice that everyone uses when they’re about to break you apart.
Gentle, kind, even, like they can make the news sound better just by speaking in a lullaby voice.
Lauren Oliver, Delirium, Seite 167
 

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